Investmentfonds, dabei taucht automatisch die Frage auf, was denn sinnvoller ist, die Aktien an sich zu erwerben oder in einen Investmentfonds einzuzahlen.
Diese Art von Anlage ist auch nicht zu verwechseln mit einem Fondssparplan, der zwar auf Fonds basiert, aber einen Sparvertrag zur Grundlage hat, der eine ganz andere Abwicklung bietet.
Hier geht es um erstens die freie Auswahl eines Fonds und zweitens um beliebige Anlagemöglichkeiten in der Höhe und zu jedweder Zeit..
Bei Fonds ist hier generell die Rede vom „offenen Fonds”, der jedem zugänglich ist und börsentäglich gehandelt wird, somit auch jederzeit wieder veräußerbar ist. Eine andere Fondsform, der „geschlossene Fonds”, ist für den „normalen Anleger” wenig geeignet, und birgt zudem in manchen Fällen ein kaum kalkulierbares Risiko, nicht nur des Kapitalverlustes, sondern auch einer eventuellen „Nachschusspflicht”..
Die Fonds bieten im Gegensatz zu Aktien den Vorteil der Risikostreuung und der Betreuung durch ein professionelles Fondsmanagement. Denn wer in Aktien investiert muss sich entweder auf das Handling durch seine Bank verlassen oder aber täglich informiert bleiben, damit er seine Risiken minimieren kann. Denn ein alter Börsengrundsatz lautet: „zum Aussteigen wird nicht geklingelt”. Wer also nicht wirklich im Börsengeschäft Bescheid weiß, der sollte sich nicht mit Aktien befassen.
Natürlich hängt auch der Erfolg eines Fonds von dessen Management ab – auch hier gibt es keine Erfolgsgarantie. Denn Fehler bei der Investition können auch einem erfahrenen Fondsmanager passieren. Allgemein kann man aber davon ausgehen, dass ein Fonds gut geführt wird und Erträge bringt. Zudem bietet der Fonds den Einstieg schon mit geringen Beträgen.
Und gegen extreme Börsenschwankungen kann niemand etwas machen, diese werden auch beim Fonds stets – zumindest momentan – spürbar, trotz allem besteht weniger Risiko als bei einer direkten Anlage in Aktien. Außerdem sollten beide Anlagen immer langfristig gesehen werden, denn plötzliche Kurseinbrüche werden durch spätere Gewinne fast immer ausgeglichen. Es ist also eine eher langfristig zu sehende Kapitalanlage.
Vertrieben werden Fonds durch Banken am Schalter, durch Direktbanken oder durch unabhängige Vermittler. Die Banken wollen natürlich in erster Linie ihre eigenen Produkte verkaufen, wohingegen die Vermittler eine große Auswahl verschiedenster Fonds anbieten können. Die Fondsanteile können im Bankdepot oder aber im Direktkonto von Investmentgesellschaften verwaltet werden. Ein Bankdepot ist meist die teuerste Variante, günstiger sind hier meist schon Direkt- oder Onlinebanken. Auch sonst entstehen Kosten für den Fonds.