Der Banksparplan

Dies ist eine bestimmte Form der Geldanlage, die die Möglichkeit bietet, monatlich feste Beträge anzusparen. Solche Sparpläne werden von den meisten Kreditinstituten angeboten. Das Geld des Kunden wird vom Kreditinstitut risikofrei angelegt. erzielt allerdings im Gegenzug eine eher nur durchschnittliche Rendite.

Banksparpläne werden auch häufig für eine private Altersvorsorge genutzt.

Wenn man einen Geldbetrag für einen Zeitraum zwischen vier und fünf Jahren zurücklegen möchte, kann man einen Banksparbrief über einen beliebig hohen Betrag (Mindestbetrag: 50 €) erwerben. Der Banksparbrief ist ein Wertpapier, in dem eine Forderung gegenüber der Bank verbrieft ist.

Banksparbriefe bringen regelmäßig einen höheren Zins als die Geldanlage auf einem Sparbuch. Im Gegensatz zu diesem steht aber der Zinssatz für die gesamte vereinbarte Laufzeit fest. Für die Verzinsung gibt es zwei Möglichkeiten:

Der Käufer zahlt den Nennwert ein und erhält die vereinbarten Zinsen jährlich oder halbjährlich ausgezahlt oder gutgeschrieben, ähnlich wie bei einem Sparbuch. Daneben gibt es den so genannten „abgezinsten” Banksparbrief, bei dem der Käufer nur den Nennwert abzüglich der Zinsen zahlt, die während der Laufzeit anfallen. über den Gegenwert eines Banksparbriefes kann erst nach dem Ablauf der vereinbarten Laufzeit verfügt werden. Braucht der Käufer das Geld jedoch früher, so kann er den Banksparbrief beleihen lassen und von der Bank einen Kredit in entsprechender Höhe bekommen.

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