Für diese Grundsätze gelten folgende Formeln:

Dabei gelten folgende Formeln:

  • Geldmenge x Umlaufgeschwindigkeit = Handelsvolumen x Preisniveau.
  • Preisniveau = Geldmenge x Umlaufgeschwindigkeit : Handelsvolumen

Eine so genannte Hortung ist das Zurückhalten von Geld über das aus der Vorliebe für das Halten von Geld (so genannte Liquiditätsvorliebe) bestimmte Maß hinaus.

Mit dem Begriff Geldmenge oder auch Geldmengenaggregat bezeichnet man in der Ökonomie in volkswirtschaftlichem Zusammenhang den gesamten Bestand an Geld, der zur Verfügung steht und die Geldmenge entspricht dabei immer der gleichen Summe aller laufenden Kredite.

Die Summe aus Bargeld und (Konten-)Sichteinlagen wird auch die reale Geldmenge genannt.

Sie deckt sich mit der Geldmenge M1.

Die Geldmenge kann durch die Geldschöpfung erhöht und durch die Geldvernichtung gesenkt werden.

In der Volkswirtschaftslehre und von den Zentralbanken werden verschiedene Konzepte von Geldmengen betrachtet, die generell durch ein „M”, gefolgt von einer Zahl, bezeichnet werden.

Für M1 und die folgenden Geldmengenaggregate M2 und M3 gilt stets, dass das Geldmengenaggregat mit einer höheren Zahl das mit einer niedrigeren Zahl einschließt. Eine niedrigere Zahl bedeutet zudem eine größere Nähe der betrachteten Geldmenge zu unmittelbaren realwirtschaftlichen Transaktionen.

Die Abgrenzung der einzelnen Geldmengenaggregate ist generell konventionell; sie ist nicht international einheitlich.

Die so genannte Geldbasis M0 nimmt eine Sonderstellung ein. Sie stellt die Summe von Bargeldumlauf und dem Zentralbankgeldbestand der Kreditinstitute dar.

Die Europäische Zentralbank definiert für M1 bis M3:

  • M1 (Nov. 2007: 3.860 Mrd. Euro) – die Sichteinlagen der Nicht-MFIs (Monetäre Finanz-Institue) sowie der Bargeldumlauf ohne die Kassenbestände der Kreditinstitute (MFIs);
  • M2 (Nov. 2007: 7.307 Mrd. Euro) – M1 plus die Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren und die Einlagen mit einer gesetzlichen Kündigungsfrist bis zu drei Monaten;
  • M3 (Nov. 2007: 8.620 Mrd. Euro) – M2 plus die Anteile an Geldmarktfonds, die Repoverbindlichkeiten, die Geldmarktpapiere und die Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren.

Dahingegen die frühere Definition der Deutschen Bundesbank:

  • M1 (1998: 910,2 Mrd. DM) – der Bargeldumlauf der MFIs plus täglich die fälligen Einlagen der im Währungsgebiet ansässigen Nicht-MFIs (Nichtbanken);
  • M2 (1998: 1302,7 Mrd. DM) – M 1 plus die Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren und die Einlagen mit einer vereinbarten Kündigungsfrist bis zu drei Monaten;
  • M3 (1998: 2239,8 Mrd. DM) – M 2 plus die Anteile an Geldmarktfonds, die Repoverbindlichkeiten, die Geldmarktpapiere und die Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren.(Bei der Geldpolitik des Eurosystems steht dieses Aggregat im Vordergrund).

Wesentlich ist die Geldmenge auch für die Bestimmung der Wachstumschancen und der Inflationsrisiken einer Volkswirtschaft.

Ist zu wenig Liquidität vorhanden (eine „Geldlücke”) so leidet das Wirtschaftswachstum darunter, ist zu viel Liquidität im Markt, so besteht die Gefahr einer Inflation.

Die Geldmenge M1 hat sich in der Vergangenheit als guter Konjunkturindikator erwiesen, während M3 als der geeignetere Inflationsindikator verstanden werden kann.

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