Wenn die Geldmarktpolitik mit einem Zwischenziel operiert, handelt es sich um eine so genannte zweistufige Strategie. Man konzentriert sich zur Erreichung des Endziels auf eine weitere Variable, das Zwischenziel, welches eher kontrolliert werden kann. Die Zwischenziele befinden sich im geldmarktpolitischen Prozess zwischen den direkt kontrollierbaren operativen Zielen und den gesamtwirtschaftlichen Endzielen. Das Zwischenziel sollte kurzfristig zu beobachten sein und durch die Zentralbank mit ihrem zur Verfügung stehenden Instrumenteneinsatz kontrollierbar sein.
Die so genannte einstufige Strategie erreicht die Stabilität der Preise durch direkte Inflationssteuerung. Das so genannte Inflationsziel wird mit der Inflationsprognose der Zentralbank verglichen. Alle Variablen wie die Importpreise, die Lohnstückkosten und der Output gehen in diese Prognose ein. Inflationsziele sind in der Regel als Obergrenze für die Steigerung der Preise formuliert. Man misst die Einhaltung des Inflationsziels an der offiziell erwarteten Entwicklung. Wenn die Prognose des Inflationsverlaufs über dem Zielwert liegt, muss die Geldmarktpolitik einen restriktiven Kurs wählen, was bedeutet, dass die Notenbanken die Zinsen anheben. Andererseits signalisieren günstigere Inflationsaussichten als die durch das Inflationsziel vorgegebenen eine expansivere geldmarktpolitische Ausrichtung in der Zukunft.”
Berücksichtigt man die Autonomie der Geldmarktpolitik bei der direkten Steuerung der Inflation ist es stets wichtig, dass die nationalen Zentralbanken ein konkretes Inflationsziel selbst formulieren. Sonst könnten Konflikte mit der Autonomie entstehen.
Die Stabilität der Preise bei der einstufigen Strategie wird durch eine direkte Steuerung der Inflation erreicht. Das Inflationsziel wird mit der Prognose der Zentralbank zur Inflation verglichen. Dariach gehen Variablen wie die Importpreise, die Lohnstückkosten und der „Output Gap” in diese Prognose ein. Die Inflationsziele sind regelmäßig als Obergrenze für die Steigerung der Preise formuliert. Eine Einhaltung des Inflationsziels wird an der offiziell erwarteten Entwicklung gemessen. Sollte die prognostizierte Inflation über dem Zielwert liegen, muss die Geldmarktpolitik einen restriktiven Kurs wählen, was heißt, dass die Notenbanken die Zinsen anheben. Andererseits zeigen günstigere Inflationsperspektiven als die durch das Inflationsziel vorgegebenen eine expansivere geldmarktpolitische Ausrichtung in der Zukunft.
Berücksichtigt man die Autonomie der Geldmarktpolitik bei der direkten Inflationssteuerung ist es stets wichtig, dass die nationalen Zentralbanken das konkrete Ziel der Inflation selbst formulieren. Es könnten sonst Konflikte mit der Autonomie entstehen.