Alle Banknoten bestanden zunächst aus Papier, nur vereinzelt auch aus feinem Stoff. Auch heute noch werden sie in vielen Ländern auf Papier gedruckt. Es kommen jedoch auch andere Materialien zum Einsatz: zum Beispiel Kunststoff oder Polymer.

Das Papier beispielsweise der Eurobanknoten besteht aus reiner Baumwolle. Banknoten aus Polymer sind z.B. in Rumänien ausgegeben worden, oder es gab sie von der Northern Bank in Nordirland.
Außerhalb Europas sind Polymerbanknoten vor allem in tropischen und subtropischen Ländern anzutreffen. Denn Banknoten aus Polymer haben den Vorteil einer längeren Haltbarkeit, allerdings sind sie in ihrer Herstellung teurer als Papierbanknoten und können in einigen Fällen in vorhandenen Geldautomaten nicht verarbeitet werden. Eine Hitzeeinwirkung kann sie beschädigen und bei der Alterung werden sie spröde und können dann leicht zerreißen.
Herausgeber von Banknoten versuchen ihre Geldscheine so fälschungssicher wie möglich zu machen. Sie müssen also schwer zu kopieren sein. Seit jeher heben Kriminelle versucht, Banknoten nachzumachen und in Verkehr zu bringen.
Die modernen Banknoten enthalten daher abgestufte Sicherheitsmerkmale, die ihre Fälschung erschweren und die Prüfung von echten Banknoten erleichtern.
Die erste Sicherheitsstufe umfasst Eigenschaften, die visuell oder taktil ohne Hilfsmittel erkennbar sind.
Bei den Euro-Banknoten gehören zu diesen Sicherheitsmerkmalen das Substrat, das Wasserzeichen, das Durchsichtsregister, der eingebettete Sicherheitsfaden, die optisch variable Druckfarbe und Hologramme, die mittels Farbkopiergeräten nicht reproduzierbar sind.
Im Jahre 1988/1989 wurde mit der österreichischen 5000-Schilling-Banknote erstmals in der Geschichte des Banknotendrucks eine Folienapplikation (ein so genanntes Kinegramm) auf einer Banknote verwendet. Dies war die Weichenstellung in Richtung der Verwendung optischer Merkmale, denn weltweit folgt man nun diesem Beispiel nach.
Als zweite Sicherheitsstufe kommen Verfahren, die nur schwierig zu kopieren, aber mit einfachen Hilfsmitteln nachzuweisen sind, wie die Mikroschrift (Nachweis mit einer Lupe) und fluoreszierende oder phosphoreszierende Muster (Nachweis mit einem UV-Prüfgerät) zum Einsatz.
Für die maschinelle Prüfung durch Banknoten-Sortiermaschinen oder Einzahlungsgeräte (z.B. Verkaufsautomaten) gibt es darüber hinaus auch noch unsichtbare Sicherheitsmerkmale, die entweder als Bestandteil des Substrats (Papier oder Polymer) oder der Druckfarben eingebracht werden. Dazu gehören die physikalisch messbaren Eigenschaften des Sicherheitsfadens und/oder der Druckfarben.
Eine höchste Sicherheitsstufe verwendet Materialien, deren Zusammensetzung und Nachweisverfahren generell und ausschließlich nur dem Hersteller und der Zentralbank bekannt sind. Als die Banknote mit dem weltweit höchsten Sicherheitsniveau gilt der Schweizer Franken.