Viele haben für ihre Selbstständigkeit Ideen, die sie als Freiberufler umzusetzen versuchen. Viele scheitern jedoch über kurz oder lang am Geld. Denn das kann schon im Frühstadium der Selbstständigkeit zum Problem werden, nämlich wenn es in Form von Eigenkapital gebraucht wird. Doch auch wer schon jahrelang dabei ist, kann jederzeit kalt erwischt werden, wenn er sich mit den monetären Rechten und Pflichten eines Selbstständigen nicht richtig auskennt.
Eine Spedition, ein Computergeschäft oder die eigene Bar – Alles Dinge, die wir im Alltag kennen, alles Dinge, mit denen sich irgendwann mal jemand selbstständig gemacht hat. Je größer die anfänglichen Anschaffungskosten, desto größer auch das Risiko für den Selbstständigen. Die Spedition birgt sicher Risiken durch all die Fahrzeuge, die man für das Alltagsgeschäft benötigt, das Computergeschäft braucht Computer und kostet Miete, ebenso wie die Bar, für man überdies Getränke, Musik und Servicekräfte benötigt.
Also viele Möglichkeiten, sich von vorn herein ins finanzielle Abseits zu manövrieren. Planung ist in diesem Fall ausnahmsweise mal das ganze Leben, denn nur, wer von Anfang an mit der Finanzplanung vertraut ist, kann abschätzen, wo Einsparungen möglich sind oder wo man zusätzliche Investitionen in die Zukunft tätigen kann.
Der Geldkreislauf innerhalb des Betriebes muss funktionieren, da sonst aus dem Kreislauf ein Teufelskreis in die Krise wird und die kann je nach Branche ziemlich hart werden.
Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen ein solches Scheitern ist eine äußerst gewissenhafte Buchhaltung. Wer das Geld im Auge behält, behält es auch eher auf dem Konto. Wenn es das Budget zulässt, sollte man daher einen Steuerberater und vielleicht auch eine professionelle Buchhaltung beschäftigen. So ist man auf der sicheren finanziellen Seite und kann sich getrost dem Kerngeschäft widmen – So funktioniert’s dann auch mit den Ideen für die Selbstständigkeit!