Geschichte des Geldes

Eine Münze ist ein meist rundes, aus Metall geprägtes, seltener auch gegossenes, Zahlungsmittel, das im allgemeinen Gebrauch als Geld benutzt wird. Die Münzen hatten, weil sie aus Edelmetallen geprägt waren, gegenüber den Waren eine höhere Wertbeständigkeit. Der Grund liegt darin, dass der Wert des Edelmetalls nur durch die Knappheit sowie durch Angebot und Nachfrage beeinflusst war, nicht jedoch wie bei Waren durch einen in der Ware selbst liegenden Wertverfall, den es bei einem Edelmetall nicht gibt…weiterlesen

Die Banknote

Jede Nation hat ihre eigenen Banknoten, die von einer nationalen Zentralbank herausgegeben werden. Die Ausnahme bilden hier die Eurobanknoten, die von mehreren Staaten gemeinsam herausgegeben und genutzt werden. Von „reinen” Privatbanken werden Banknoten heutzutage nur noch in Schottland, Nordirland, Hongkong und Macao herausgegeben… weiterlesen

Funktion des Geldes

Nach J. M. Keynes (John Maynard Keynes war britischer Ökonom, Mathematiker und Politiker) ist der Nutzwert eines jeden wirtschaftlichen Gutes bestimmt durch den mit ihm erzielbaren Ertrag, seine Liquiditätsprämie (die Übertragbarkeit und Tauschbarkeit) und seine Durchhaltekosten (den Aufwand für Unterhalt, Verwaltung und Sicherheit)…weiterlesen

Der Prozess der Geldschöpfung

Die Ausgabe von Geld an die Bevölkerung innerhalb eines Währungsraums wird Geldschöpfung genannt. Auf theoretischer Ebene kann man zwei unterschiedliche Arten von Geld unterscheiden. Erstens das Zentralbankgeld, das von der Zentralbank geschaffen oder vernichtet wird… weiterlesen

Der Finanzmarkt

Der Begriff „Finanzmarkt” ist Oberbegriff für alle Märkte, auf denen ein Handel mit Kapital betrieben wird, Somit steht er im Gegensatz zu den Güter-(Waren-)märkten.

Aufgegliedert wird er einerseits in nationale und internationale Finanzmärkte, andererseits nach Gegenstand der gehandelten Finanzkontrakte

  • in den Geldmarkt, Geldanlagen
  • in die Märkte für Kredit und Kapital
  • in den Devisenmarkt (für den internationalen Austausch von Währungen)

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Der Geldmarkt

Der Geldmarkt ist ein Teil des Finanzmarktes, und zwar der Teil dieses Marktes, auf dem mit Zentralbank Geldguthaben der Geschäftsbanken gehandelt wird. Der Geldmarkt ist geschichtlich gewachsen und besteht heute aus dem Grund, weil die EZB jeder Geschäftsbank nur eine bestimmte Zentralbankgeld- respektive Bargeldmenge per so genannter Hauptrefinanzierungsfazilität zugesteht. Hat eine Geschäftsbank einen Bedarf an Zentralbankgeld (oder Bargeld, das letztendlich nur sichtbar gemachtes Zentralbankgeld ist), der das per Hauptrefinanzierungsfazilität an sie zugeteilte Kontingent übersteigt, versucht sie diesen Bedarf auf dem Geldmarkt zu decken, …weiterlesen

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